Tuineje dekoriert Betonabsperrungen

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Die Gemeinde Tuineje im Süden Fuerteventuras hat einen Teil der Betonpoller in Gran Tarajal mit Mosaiken dekoriert.

Nach den schrecklichen Attentaten in Berlin und Nizza, bei denen LKWs in Menschenansammlungen gerast waren, wurden europaweit Betonpoller auf größerer Einfahrten in Fußgängerzonen gesetzt. Diese sollen ähnliche Anschläge verhindern. Selbst auf unserer beschaulichen Insel Fuerteventura mussten diese Betonpoller Einzug halten.

Gekommen um zu bleiben

An manchen Stellen von Gran Tarajal mussten diese Poller stehen bleiben, an anderen Stellen werden sie nur mobil eingesetzt, wenn z.B. Feste stattfinden, um Straßen abzusperren.

Die zwei Poller am Eingang zur Strandpromenade von der Seite des Hafens aus zum Beispiel, müssen an dieser Stelle stehen bleiben. Um diese besser ins Stadtbild zu integrieren, hat die Gemeinde diese beiden Poller mit einem schicken Mosaik dekoriert. Die Mosaike sind von zwei der großen Events, die alljährlich in Gran Tarajal stattfinden inspiriert. Einer repräsentiert die „Semana de la Juventud“, das normalerweise im Sommer stattfindende Jugendfest mit vielen sportlichen Aktivitäten und abendlichen Konzerten. Die Rückseite ist mit einem Meeresmotiv versehen, da viele der Aktivitäten am Strand stattfinden.

Rückseite „Semana de la Juventud“

Der andere ist vom „Open de Pesca“, dem großen Hochseeangelwettbewerb, der immer im September stattfindet, inspiriert. Auf dessen Rückseite prangt das Mosaik eines Marlin, der zu einem Symbol des „Open de Pesca“ geworden ist.

Marlin, Open de Pesca

Das Personal des Festausschusses der Gemeinde Tuineje hat beide Dekorationen gestaltet und umgesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass auch die weiteren Betonpoller, die zum Beispiel am Zugang zur Plaza Tran Tran stehen, ebenfalls aufgehübscht werden. Dort würden sich zum Beispiel Dekorationen rund um Chanita, die Clownsdame die das Symbol des Festival Tran Tran ist, anbieten. Schließlich steht eine Figur von Chanita bereits auf der Avenida und betrachtet lächelnd das bunte Treiben auf „ihrem“ Platz.

5 Kommentare

  1. Sehr gelungene Verkleidung! Glückwunsch zu dieser Idee und deren Umsetzung. Stimme Joko aber auch zu 100 % zu.

  2. Ich kann Joko nur voll und ganz zustimmen, denn Berlin ist heute eine Festung. Echt schlimm.

  3. Noch schöner wäre es wenn wir die Betonsperren nicht bräuchten und die Religion des Friedens es nicht versuchen würde, uns mit einem LKW zu überfahren.

  4. Ich wünchte mir, Pajara hätte auch öfters so kreative Ideen … vor allem für Costa Calma!

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