Warum die Kanaren trotz insgesamt niedriger Inzidenz weiter als Hochrisikogebiet gelten

Hochrisikogebiete

Die Millionenstadt Köln hat eine Inzidenz von 67,7 (Stand: 13.2.). Tendenz weiter fallend. Wäre Köln jedoch eine zu Spanien zählende Insel im Atlantik, dann wäre sie ein Hochrisikogebiet. Klingt kurios, und ist es auch.

Denn es beschreibt, wie undurchsichtig und fast schon willkürlich wirkend Gebiete klassifiziert werden. Ein Hochrisikogebiet muss eigentlich eine Inzidenz von >200 haben. Das hatten die gesamten Kanaren noch nie. 40,21 – so lautet die Covid19-Inzidenz für Fuerteventura (Stand: 13.2.), sie ist deutlich niedriger als in Köln. Selbst die durchschnittliche Inzidenz der gesamten Kanaren mit 63,02 „gewinnt“ den Vergleich mit Colonia. Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist sie trotzdem weiter als Hochrisikogebiet aus.

Inzidenz: Kanaren werden weiterhin nicht differenziert betrachtet

Denkbar ist, dass Lanzarote (183,2) und El Hierro (392,05) als Gründe dafür herhalten müssen und die anderen Inseln aufgrund dieser erhöhten Inzidenz-Werte quasi in Sippenhaft nehmen. Das war schon Anfang September so, als die Kanaren pauschal zum Risikogebiet wurden, obwohl nicht alle Inseln eine Inzidenz von >50 hatten, der Durchschnittswert aber bei 95 lag.

Hoch(Risikogebiete): RKI weist nur aus, entscheidet aber nicht

Möglich ist aber auch, dass das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Gesundheit und das Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat – diese drei Institutionen treffen die Entscheidung – die Kanaren in Sippenhaft mit Spanien nehmen. Monatelang hat das RKI auf seiner Website zwar die Kanaren separat und nicht gemeinsam mit Spanien ausgewiesen, bis dies am 14. Januar 2021 durch die Einführung der Hochrisikogebiete plötzlich geändert wurde. Heißt: Solange das spanische Festland nicht unter eine Inzidenz von 200 rutscht (derzeit 243), können die Kanaren auch Corona-frei sein – sie wären trotzdem ein Hochrisikogebiet.

Hochrisikogebiet Kanaren: Das sagt das Auswärtige Amt

„Bei der Ausweisung von Hochrisikogebieten nach der Einreiseverordnung ist – anders als bei Risikogebieten – auch in Europa grundsätzlich keine Regionalisierung nach der größten erfassten regionalen Verwaltungseinheit vorgesehen“, bestätigt das Auswärtige Amt auf Anfrage der Fuerteventura Zeitung. Warum bei Risikogebieten regionalisiert bzw. differenziert wird, aber bei Hochrisikogebieten nicht, darüber gibt es keine klare Aussage, was den Raum für Spekulationen öffnet.

Airlines flogen im Dezember 17.145 Menschen nach Fuerteventura

Ist der Reiseverkehr vom spanischen Festland auf die Kanaren wirklich so intensiv und das Infektionsrisiko dadurch gesteigert, so dass eine gemeinsame Ausweisung sinnvoll ist? Die nackten Zahlen signalisieren eher das Gegenteil. Vielleicht waren der Bundesregierung auch die Reisen der Deutschen im Dezember auf die Kanaren ein Dorn im Auge. Bundeskanzlerin Angela Merkel soll sich Ende Januar darüber beklagt haben.

Im Dezember 2020 „flüchteten“ immerhin 17.145 Menschen über deutsche Flughäfen allein nach Fuerteventura. Insgesamt flogen 65.776 mit diversen Fluggesellschaften auf die Kanarischen Inseln, aufs Corona-Jahr 2020 gerechnet ein Anteil bei 879.203 Passagieren von 7,5 Prozent.

Flüge von Deutschland auf die Kanaren im Dezember 2020

ZielortFlügePassagiereAuslastung
Gran Canaria20926.02669,8 %
Fuerteventura14217.14565,6 %
Teneriffa Süd15016.35060,9 %
Lanzarote576.25561,8 %
Quelle: Destatis – Statistisches Bundesamt

Wie viele Gäste die Kanaren und Fuerteventura im ersten Quartal erreichen wird, steht noch in den Sternen. Die Nachfrage sei eher gering, wie Reiseveranstalter der Fuerteventura Zeitung mitteilten. Gründe für die Reisezurückhaltung seien vielschichtig und „sicherlich auch individuell begründet“, teilt Deutschlands „Point-to-Point-Carrier“ Eurowings mit: „Allgemeine Angst vor Ansteckung, Sorge vor Erkrankung im Ausland mit dem Risiko, monatelang nicht nach Hause zu können, weil der COVID-Test möglicherweise noch lange nach der Infektion positiv anzeigt, und natürlich auch die Aufforderungen und Botschaften der Regierung, touristische Reisen nach Möglichkeit nicht anzutreten.“

Eurowings: Weiter von Düsseldorf nach Fuerteventura

Für Eurowings bleiben die Flüge auf die Kanaren trotzdem immens wichtig, sie sind die wenigen Lichtblicke in der auf unter zehn Prozent reduzierten Gesamtkapazität im gültigen Winterflugplan. So werden zumindest die Verbindungen am Standort Düsseldorf u.a. nach Fuerteventura aufrechterhalten. Und vielleicht kommt ja im April auch wieder Köln dazu, natürlich nur, wenn die Inzidenz weiter fällt…

35 Kommentare

  1. Ich lebe seit 30 Jahren auf den Kanaren und gönne es auch jedem hier in dem milden Klima den Winter zu verbringen, sei es für Wochen oder Monate. Das Problem ist, dass viele durch den Aufenthalt draussen oft die Gefahr des Virus vergessen und mit der Zeit immer nachlässiger werden- was die Vorschriften angeht. Sobald es in der Sonne warm wird, werden die Masken abgelegt ( man hat ja Urlaub)…und ein Schwätzchen wird dann mal schnell mit 8 Personen auf 20 cm Abstand gehalten. Wer muss es zum guten Schluss ausbaden?: die Residenten! In Deutschland hat es noch nicht annähernd so strenge Massnahmen gegeben wie hier. Deshalb meine Bitte: ETWAS WENIGER EGOISMUS HILFT!

  2. Mußte nach 5 Wochen auch beruflich wieder zurück ins kalte Deutschland, werde aber Anfang kommender Woche wieder zurück auf die Insel fliegen und nehme dafür auch in Kauf, daß ich am Samstag 130 km (65 km einfach) zu einem Labor fahren muß, um den PCR-Test für Montag zu haben. Anstatt ab Stuttgart werde ich ab Frankfurt fliegen, d.h. Anreise 2 Stunden mit der Bahn.
    Aber hier in Deutschland läuft im Sportwarenhandel kaum etwas, auch nicht online, denn keiner darf in einer Hallen trainieren, weder Tennis, noch Badminton, noch Padel etc. etc.
    Auf Fuerte ist dies im Freien alles möglich – bei knapp 20 Grad und Sonnenschein, darauf freue ich mich und nehme nehme die Umstände der Anreis in Kauf.

  3. @Silvia:
    „Frau Merkel sollte sich lieber um die Beschaffung von ausreichend Impfstoff kümmern! Vor allem um den von „Biontech“!“

    Ja, da bin ich ganz deiner Meinung!

    @Vera:
    Ich versuche tatsächlich, mich so wenig unter andere menschen zu begeben, wie möglich. Natürlich muss ich einkaufen, klar, aber mit den Öffis fahre ich glücklicherweise nicht und bin zum Glück auch sonst nirgendwo, woviele Infektionen sind. Aber logisch: schön ist anders, keine Frage.

  4. Leider wird es immer schwerer, einen Urlaub auf den Kanaren zu verleben. Die Flüge werden gestrichen, einen Test vor dem Abflug zu bekommen ist nicht drin (es gibt keine Flüge von Flughäfen in unserer Nähe und Tests sind in unserer Provinz leider fast unmöglich). Wir wären längst geflogen, fanden aber einfach keine Lösung für die Probleme. Mein Mann hat COPD (Asthma), so ist es für ihn fast unmöglich, für etwa 10 Stunden eine Maske zu tragen. Er bekommt einfach keine Luft, aber ein Attest vom Arzt bekommt er leider auch nicht. Dabei wäre die gute Seeluft das beste für ihn. Wir sitzen nun seit fast einem Jahr einsam und allein zu Hause, Kinder und Enkel dürfen nicht kommen, das Leben ist ein Dahin-Vegetieren. Wir sind aber nicht so dement, dass wir das einfach so hinnehmen. Was ist das für ein Leben nach dem langen Arbeitsleben? Und man möchte am liebsten alles verbieten. Es ist unfair zu sagen, dass man das schon mal aushält, denn keiner sagt, wie lange das noch geht. Man wird von einem zum nächsten Termin vertröstet. Und immer neue Zielzahlen zu verkünden, ist so deprimierend. Es ist einfach gleich, was man macht, alles wird nur sinn- und zwecklos. Viel mehr müssen aber eben doch diejenigen aushalten, die von den Urlaubern auf den Kanaren leben und keine Einnahmen haben. Sie leben an einem wunderschönen Ort und wissen nicht, wovon sie leben sollen. Eigentlich wird mit Hilfe von erheblichen Bestimmungen, Anordnungen und Verboten das gesamte wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben zerstört ohne Rücksicht auf materielle, gesundheitliche und psychische Folgen. Alle werden gegeneinander ausgespielt und keiner weiß, wozu das alles. JETZT die Grenzen wieder zu schließen, bringt nichts mehr, denn die Mutationen sind längst da und es wird auch immer neue geben. Da hilft es nicht, Reisen und Urlaub zu verbieten und Schulen, Arbeiten, Einkaufen und OPNV zuzulassen. Und ganz ehrlich, man kann doch von den Menschen nicht verlangen, dass sie nur arbeiten und Steuern zahlen. Alles andere sollen sie mal sein lassen bis zum Sankt-Nimmerleinstag. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter und brauchen nach der Arbeit auch Entspannung, Erholung, Sport und Erholung. Menschen, die nach der Arbeit in den Urlaub fahren möchten, sollten nicht verurteilt werden, denn sie tun alles, damit es wirtschaftlich weiter geht.

  5. Thema „Fliegen“ und anstecken mit dem Virus.
    Ich bin im letzten Jahr öfter hin und her geflogen.
    Die Maschinen sind wenn überhaupt nur zur Hälfte besetzt.
    Am Flughafen herrscht gähnende Leere, da ist das Risiko im Supermarkt glaube ich um einiges höher…….einige hier haben ihren Flughafen bestimmt lange nicht mehr gesehen…..
    Ja, da die Argumentation mit dem Mutanten wirkt(das hat nichts mit verharmlosen zu tun) … mit Angst lässt sich gut regieren. Da gibt es bestimmt noch tollere Sachen. Wir werden sehen.
    Es sind ja Wahlen. Schulen dringend öffnen…. Bildung ist ganz wichtig…. deswegen wurde auch monatelang Freitags demonstriert….
    Der mutierte Virus kommt auch ohne Fliegen an.
    In 4 bis 6 Wochen schlagen sie sich die Köpfe an den Impfzentren ein….. weil die Prioritäten Liste ein Hohn ist, umgangen wird. Abwarten.
    Hausärzte dürfen dann auch impfen (privat Patienten natürlich nicht zuerst, nein, die Moral wird siegen)
    Die Herrschaften in ihren Sesseln, die jeden Monat ihr Geld sicher bekommen, sind
    schon geimpft, da bin ich mir sicher……
    und wir kleinen Bürger streiten uns darüber ob man fliegen soll oder nicht?

    Bleibt alle gesund

  6. Mutti will nicht das verreist wird !
    Basta !

    Jetzt wurde ja mal wieder eine neue Zusatzahl ins Spiel gebracht.

    Soll alles nur davon ablenkenken, dass man es versäumt sich eine vernünftige Exitstrategie auszudenken.

    Jeder sagt testen testen test und was macht Mutti verzögert die Zulassung der Schnelltests.

    Fr. Merkels Berater sind Freunde der NoCovid Strategie, die in Deutschland mit 9 ! Außengrenzen nie und nimmer funktionieren kann – wobei bei NoCovid ist ja reisen nicht erlaubt !

    Ein Schelm der Böses dabei denkt !

  7. Wir sind am Samstag hier angekommen und froh die Entscheidung so trotz aller Hemmnisse getroffen zu haben. Am Ende geht es nur um politische und nicht um sachlogische Entscheidungen.

  8. Ein super informativer Artikel! Danke an das Team der FZ.
    Bei den Gründen für die Reisezurückhaltung könnte man noch den der Quarantäne hinzufügen,der Viele abschreckt.Diese Regelung ist sowas von unsinnig!Bin negativ getestet mit Ebensolchen im Flieger und werde zu Hause dann eingesperrt.Aus der Quarantäne entlassen,begebe ich mich z.B.in den gut besetzten ÖPNV,wo Menschen mitfahren,die nicht alle getestet sind.Müssten die nicht ebenso alle in Quarantäne nach dem Aussteigen???Deutsche Politiker lassen grüßen….
    Ich hoffe,dass auch alle Querulanten ,die z.B schreiben “ dass man verrückt ist,nach Fuerte zu fliegen“ ,diesen Artikel der FZ auch lesen,denn die Zahlen sagen alles aus.Manche Kommentare entbehren wirklich jeder Grundlage.Milde ausgedrückt.Von der Rechtschreibung Einiger möchte ich gar nicht reden…
    Die Entscheidung des RKI,AA und co,GANZ Spanien,einschließlich Kanaren,zum Hochrisikogebiet zu erklären ist unverschämt und unnötig existenzgefährdend.Eine Mail meinerseits vor ein paar Wochen ans RKI wurde leider nicht beanwortet.Vielleicht weil sie keine Antwort wissen?
    Ich selbst war von Mitte November bis vor ein paar Tagen auf Fuerteventura,habe mich hier sicherer gefühlt als in Deutschland.Und besser!!!Frische Luft,Wärme und die Hygienekonzepte besser umgesetzt.In öffentlichen Bereichen fast überall Desinfektionsspender vorhanden.Selbstverständlich auch am Flughafen in Puerto.Im Gegensatz zu dem Flughafen in Frankfurt.Dort habe ich keinen einzigen gesehen.Nicht mal vor den Toiletten!!!
    Ich kann jedem nur empfehlen Urlaub hier zu machen,wenn die Möglichkeit besteht.Es war toll!
    Zum Schluss noch ein paar Worte @ Fuertegirl : Zum Glück stehen Sie in Deutschland wohl nie an einer Haltestelle,sitzen im Bus oder müssen einkaufen gehen?Treffen also nie irgendwo auf andere Menschen,die infiziert sein könnten???
    In diesem Sinne,bleibt alle gesund!

  9. Wir waren bereits im November 3 Wochen auf Fuerte. Sind dann im Januar sofort wieder nach Morro Jable und leider soeben wieder zurück. Nirgends in Europa lebt man z.Z. gesünder und sicherer als dort. Wir lieben diese Insel seit 20 Jahren. Viele Leute verlängern auf Wochen Ihren Urlaub dort. Auffällig: viele junge Familien ! Um Sport zu machen!! In Deutschland darf ich mein Geld leider nicht für einen Skiurlaub ausgeben. Und die politische Hysterie und Angstmacherei geht bis Weihnachten weiter. Corona wird nicht weggehen, dafür aber Millionen von Arbeitsplätzen! Gestern war das Ziel 50, heute 35 und morgen 9 ?? Und bitte nicht hinterfragen! Im Wahljahr überbieten sich die Politprofis gegenseitig! Immer weiter so….
    Ich kann nur jeden raten: bucht Reisen nach Fuerteventura, und helft, dass dieses Paradies erhalten bleibt. Die Leute danken es Euch dort sehr.
    Es war wieder göttlich dort an den leeren Stränden und köstlichen Essen in den Strandgaststätten am Abend. Da kann man sogar Corona vergessen.
    Werden Ostern wieder fliegen, um den Mist hier aus dem Weg zu gehen.

  10. Nachdem ich wiederholt durch Stornierungen draufgesetzt wurde, habe ich nun eine bessere Alternative gefunden. Tui Cruises am 19.2. – 5.3.2021, also 2 Wochen,
    Inclusiv:
    – mit TUIFly ab Frankfurt nach Gran Canaria und zurück, –
    – Rail Fly,
    – alle Transfers,
    – allen vorgeschriebenen Test
    – Lanzarote, Teneriffa, La Gomera, Fuerteventura und La Palma.
    – Balkonkabine

    und der Preis? 1449-€ als Einzelreisender
    für mich nun mal die bessere Lösung 🙂

  11. Liebe Kanarienvögel,
    die Kanaren sind und bleiben Hochrisikogbiete! Da könnt ihr Besitzer von Eigentum noch so schreien und Frau Merkel verunglimpfen!

  12. Ich glücklicher lebe auf la Palma, auch ich finde es sehr schade das die kanarischen Inseln mit Spanien gleich gesetzt werden. Die Menschen hier halten sich alle an die Bestimmungen und werden abgestraft durch die deutsche Regierung. Es ist um ein vieles einfacher die Inseln zu kontrollieren und es wird seitens Spaniens und dem Cabildo auch sehr viel getan damit die Werte wieder herunter gehen.

  13. Wir waren im Dezember 2020 zwei Wochen auf Fuerteventura und ich wäre gerne länger geblieben. Was mich hier in Deutschland erwartet hat, ist nicht mehr nachvollziehbar. Hoffentlich hat das bald ein Ende für den Tourismus insbesondere und übrigens auf den Flughäfen ist nichts los und alle halten Abstand.

  14. Zu „Fuertegirl“:
    Als wir am 18.11.von Bremen nach Teneriffa geflogen sind,waren beide Flughäfen so gut wie ausgestorben. Auf Teneriffa waren wir die Einzige Maschine die ankam.
    Im Flugzeug war viel Platz.
    Also tatsächlich sind in jedem deutschen Linienbus mehr Personen.Die Ansteckungsgefahr ist also in Deutschland mindestens genauso hoch.
    Und hier auf Teneriffa fühlen wir uns viel sicherer. Alle hier halten sich an Abstand und Maskenpflicht.Sogar Kinder!!Frau Merkel sollte sich lieber um die Beschaffung von ausreichend Impfstoff kümmern!Vor allem um den von „Biontech“!

  15. Als die Kanarischen Inseln vom RKI zum Hochrisiko Gebiet erklärt wurden, waren alle restlichen Inseln des Archipel „Opfer“ der hohen Inzidenzzahlen von Teneriffa und Gran Canaria. Jetzt ist es eben umgekehrt. Ein bisschen mehr Gemeinsamkeit würde uns allen gut tun . “ Mit gefangen mit gehangen „.

  16. Ich war im Dezember vier Wochen auf Fuerteventura im Norden und bin jetzt im Januar / Februar noch mal fünf Wochen hier. Ich fühle mich hier äußerst sicher. das Hotel hat ein hervorragendes Sicherheits Konzept, außerdem sind nur ganz wenige Leute hier, Mann ist auf der Insel wirklich gut aufgehoben und kann die Zeit genießen um dann mit neuer Kraft wieder nach Deutschland zurückzukehren Und dort die Zeit bis zur Impfung abzuwarten.

  17. Wir fliegen Ende Februar Nach Fuerteventura um den Trubel hier in Deutschland zu entgehen.
    An den Flüghäfen und im Flieger halten wir uns strikt an die Regeln,sodaß wir den Urlaub unbeschwert genießen können.

  18. Und wenn die Inzidenz noch so sinkt, findet man notfalls eine noch gefaehrlichere Virus Variante oder senkt den Schwellenwert eben weiter ab.

  19. Das gleiche Spiel mit Curacao (Niederländische Antillen) Inzidenz seit Wochen kleiner als 50 teilweise unter 30. Wird aber mit den Niederlanden in einen Pott geworfen und ist Risikogebiet.

  20. Die alltägliche angstmacherrei mit den Zahlen und den Coronaexperten dient zur Einschüchterung der Bevölkerung. Angst sollten allerdings nur die haben die die Gefahr ignorieren. Wer mit Corona Verantwortungsvoll umgeht ,sollte sich nicht in Sippenhaft begeben. Ich bin jetzt schon seit vier Wochen auf den Kanaren und werde noch vier Wochen bleiben. Ich fühle mich hier sicher.

  21. Wir 60 plus sind auch Fuerteventura Fans…unser Urlaub wurde storniert .weil das Hotel geschlossen wurde..nun suchen wir auch eine Unterkunft für Dezember 3 4 Wochen mit Pool aber kann mir jemand einempfehlen…

  22. Ich habe kein Problem damit, das Fuerteventura mit zu den Hochinzidenzgebieten gezählt wird. Schließlich gibt es hier regen Flug- und Fährenverkehr zu den anderen Inseln, und der Anstieg von letzter Woche spricht doch für sich. Es „kostet“ ja auch nur ein bisschen Testen und das nehme ich in Kauf.

  23. 2 Alte (83 und 70) Häuslebesitzer und Überwinterer auf den Kanaren, somit durch gute Pensionen versorgt, haben keine Lust mehr auf dieses Kaputtmachen von Wirtschaft und Lebensfreude der Jungen und gesunden Menschen . Warum muss man uns Alte, als Kostenfaktoren in Rente und Pension, später in Pflegeheimen („Pflegenotstand“) immer beschützen? Warum alle Alten und Kranken endlos leben lassen? Ein Recht auf „aus dem Leben scheiden“, ärztlich begleitet, haben wir auch nicht. Wir hätten es weitaus lieber, würden unsere Kinder und Enkel geimpft und dieses Inzidenzwertgerangel ein Ende. Nur noch kurz :Wir sind keine „Querdenker“ und halten uns an alle Verordnungen.

  24. Als Kölner bin ich nun schon seit über 5 Wochen auf Fuerteventura. Was mich hier auf der Insel fasziniert: Der Verlauf der Inzidenz-Zahl obwohl Hotels, Restaurants und Friseursalons geöffnet haben dürfen.
    Zumindest hier hat diese Öffnung scheinbar keinen negativen Einfluss auf die Inzidenz-Zahl.

  25. Wir wollten eigentlich Anfang Februar nach Fuerteventura, aber unser Flug wurde storniert. Wir hätten umbuchen können, haben uns dagegen entschieden. Wir wollen Urlaub machen, entspannen und nicht ständig daran denken, was noch so alles passiert. Dieses Gefühl hatten wir schon mal als Germania Insolvenz angemeldet hat. Wir haben nun beschlossen den Urlaub nachzuholen. Wir werden Anfang Dezember 2021 nach Fuerteventura fliegen und bis Ende März 22 bleiben.

  26. Guten Morgen,

    die Argumentation mit dem Hochinzidenzgebiet ist m.E. nicht mehr lange aufrecht zu erhalten. Spanien (insgesamt) hatte am letzten Freitag (12.02.) eine 7-Tage-Inzidenz von 172, Tendenz fallend (Vortag 191, davor 210).

    Quelle: https://www.mscbs.gob.es/profesionales/saludPublica/ccayes/alertasActual/nCov/documentos/Actualizacion_311_COVID-19.pdf

    Die Streichung von der Liste der Hochinzidenzgebiete darf insofern nur noch eine Frage der Zeit sein, was (positive) Auswirkungen auf die Anforderungen an Reiserückkehrer hätte.

    Aber Mutti wird sich bestimmt wieder was Neues einfallen lassen, um Menschen, die nach Abwägung des Risikos selbstbestimmt eine Reiseentscheidung treffen, Felsbrocken in den Weg zu schmeißen. Ist ihr in anderer Sache mit der Änderung der Zielinzidenz von 50 auf 35 auch gelungen.

  27. @Hohmann:
    „Merkels Größtenwahn“

    Man kann sicher geteilter Meinung sein, was die Leistungen von Frau Merkel betrifft, aber diese steile These finde ich nur lächerlich.

    Schon einmal drüber nachgedacht, dass es nicht nur darum geht, wie sicher Sie sich auf Fuerteventura fühlen, sondern auch, dass man ja auch irgendwie dorthin und von dort wieder wegkommen muss, man mit vielen anderen Menschen auf dem Flughafen steht, auf das Boarden wartet, etc?

    Solange man sich nicht dort hin beamen kann, kommt man zwangsläufig mit vielen Menschen in Kontakt, gerade auf den Flughäfen. Dass Sie sich dort nichts eingefangen haben, freut mich ehrlich für Sie. Aber selbstvertsändlich ist das nicht.
    Es laufen dort Leute aus allen möglichen Ländern herum, auch aus Ländern, in denen die hochansteckende Mutante grassiert.
    Vielleicht einmal kurz inne halten und drüber nachdenken, bevor man Frau Merkel „Größenwahn“ unterstellt?

  28. Frau Merkel verantwortlich zu machen, ist unterste Schublade. Viele Länder haben striktere Reise-Restriktionen als Deutschland. Ausserdem ist es ja absolut nicht verboten zu reisen, wenn die Auflagen erfüllt werden.
    Spanien denkt ja sogar darüber nach, nur noch geimpfte Reisende demnächst einreisen zu lassen.
    Irgendwie muss eben die Pandemieausbreitung in Griff bekommen werden bis genügend Leute geimpft sind. Solange gibt es eben einige Beschränkungen!
    Das hilft Fuerteventura am Ende langfristig effektiver als jetzt ein paar Gäste mehr. Die Nachfrage soll laut Reisebüroverband ja mehr als schwach sein!

  29. @Thure….. Ja und die Ideen der Bundesregierung auch.
    Tirol mit Fuerteventura zu vergleichen icht nahezu lächerlich…
    Die Bundesregierung meint es nur gut mit uns, das zeigt sich an ihrer Impfpolitik.
    Ich bin bei Leibe kein Querdenker, nein Risikopatient…. und bin noch bis Ostern hier. Gott sei Dank.
    Das RkI, Regierung und Ämter wahrlos entscheiden können, liest sich aus ihren Richtlinien……selbst bei niedrigen Zahlen wird Ostern noch nicht mal die Familie besucht.
    Diese sogenannten Strategien führen ja zu dem Ergebnis welches die Regierung verfolgt.
    Hauptsache der Friseur hat auf…… ein Zückerchen für die Bevölkerung…..nur durch zu Hause bleiben, regelt sich nichts von selber.
    Jetzt machen wir erstmal Panik für Ostern, dann Pfingsten…… im Sommer sind ja dann alle geimpft…. glauben nur die Gläubigen!
    Bitte die Kanaren nicht wieder einzeln bewerten, sonst könnte man ja einen Anstoß zu reißen geben….. ich brauche kein Rki um hier auf Fuerte zu sein.
    Bleibt alle gesund

  30. Schauen Sie nach Tirol, da können Sie sehen, was ein nachlässig Umgang mit Infektionszahlen anrichtet. Der Bundesregierung böse Absichten unterstellen ist ziemlich billig. Die Mutanten sind schneller als Sie glauben.

  31. Es ist nicht mehr normal, was die Politiker in Deutschland mit uns machen! Wir waren 3 Wochen im Januar auf Fuerteventura und haben uns so sicher gefühlt, wie seit Merkels Größtenwahn nicht mehr!

  32. Ich habe es am 3.1.2021 schon bereut nicht auf der Insel geblieben zu sein. Leider zwangen mich bereits vereinbarte Termine zur Rückkehr nach Deutschland. Mal schauen ob ich es beim nächsten mal anders mache 🙂

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