Fuerteventura: Helikopterrettung nach Sturz am Calderón Hondo

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Am 15.03.2022 wurde der Notfallzentrale der kanarischen Inseln (Telefon 112) um 15.41 Uhr ein Notfall am Vulkan Calderón Hondo im Norden von Fuerteventura gemeldet. Eine 53jährige Frau war gestürzt und brauchte medizinische Hilfe.

Schwieriger Zugang für die Retter

Da die Frau an einer schwer zugänglichen Stelle gestürzt war, machte sich ein Helikopter des GES (Grupo de Emergenicas y salvamento, Notfall und Rettungsgruppe) der kanarischen Regierung auf den Weg zum Unfallort. Über Land hätten die Retter zu lange gebraucht, um zu der Frau zu kommen. Auch hätten sie diese über Land nur unter großem Aufwand retten können.

An der Unfallstelle angekommen untersuchte die Mannschaft des Helikopters die Verunfallte. Sie hatte sich eine als „moderat“ eingestufte Verletzungen an einer der unteren Extremitäten zugezogen. Per Trage wurde sie zum Helikopter gebracht, der sie dann ins Krankenhaus nach Puerto del Rosario transportierte. Dort wurde sie dann weitergehend untersucht und behandelt.

15.113 Vorfälle in 2021 auf Fuerteventura

Nach eigenen Angaben hat der Servico de Urgencias Canario (SUC), also der Notfalldienst der kanarischen Regierung im Jahr 2021 auf Fuerteventura insgesamt 15.113 Vorfälle bearbeitet.

Damit liegt Fuerteventura hinter Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote auf Platz vier im Bezug auf das Volumen an derartigen Vorfällen.

5.955 dieser Vorfälle waren medizinische Vorfälle und 4.221 Notfälle, was 39,4 beziehungsweise 27,9% des Gesamtvolumens ausmacht. Hinzu kommen 2.815 medizinische Anfragen und 2.122 medizinisch Transporte (Notfall- und reguläre Transporte) zu und zwischen den verschiedenen medizinischen Zentren der Insel.

Im Jahr 2021 betreute der SUC auf Fuerteventura insgesamt 14.895 Menschen. Entweder durch die Ärzte oder Pfleger des SUC per Telefon oder durch Personal, das vor Ort Hilfe leistete, also das Personal von Krankenwagen, Helikoptern oder der Sanitätsflugzeuge.

Die meisten Gesundheitsnachfragen, nämlich 88 %, entfielen wie in den Vorjahren auf Krankheits- und Gesundheitsfälle mit 13.309 Vorfällen. Der Rest, 1.804 Fälle, stand unter anderem im Zusammenhang mit Verkehrs-, Sport- oder Arbeitsunfällen, was knapp 12 % der Gesamttätigkeit ausmachte.

Kanarenweit bearbeitete SUC 371.030 Hilfsanfragen in 2021

Betrachtet man die Gesamtheit der Kanarischen Inseln, nahm das Personal des SUC in 2021 insgesamt 371.030 Hilfsanfragen an. Das entspricht 1.017 am Tag. Kanarenweit half man so 367.263 Personen, die sich ein einer Notfallsituation befanden.

In 71,6% der Fälle schickte die Notfallzentrale Rettungspersonal zum Ort des Geschehens. Bei den restlichen 28,4% konnten Ärzte und Pflegepersonal des SUC telefonisch Hilfe leisten.

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