Hubschrauber evakuiert 37-Jährigen mit gesundheitlichen Problemen von der Westküste Fuerteventuras

Hubschrauber-Rettung-Lobos-Fuerteventura-Wanderin

Am Abend des 30 Mai 2022 ging in der kanarischen Notrufzentrale CECOES (Tel: 112) die Meldung ein, dass eine Person am Strand von Los Molinos an der Westküste von Fuerteventura medizinische Hilfe benötigte. Der Notruf wurde um 20:04h von einer in der Nähe des Vorfalls installierten Notrufsäule abgesetzt.

Die Rettungszentrale entsendete einen Helikopter der GES (Grupo de Emergencias y Salvamento) nach Los Molinos, einem abgelegenen kleinen Ort an der Westküste im Gemeindegebiet von Puerto del Rosario.

Der Hubschrauber nahm die betroffene Person, einen 37-jährigen Mann, an Bord und brachte ihn zum Flughafen von Fuerteventura. Dort wurde er vom Personal des SUC (Servicio de Urgencias de Canarias) übernommen und mit einem Notarztwagen weiter ins nahegelegene Inselkrankenhaus transportiert.

Die kanarische Regierung gab auf ihrer Webseite lediglich an, dass bei dem Mann „vorbehaltlich eventuell auftretender Komplikationen moderate gesundheitliche Probleme“ diagnostiziert wurden. Zu weiteren Details über die Art und Ursache der gesundheitlichen Probleme wurden keine Informationen herausgegeben.

Die Pressemitteilung gab auch keinen Hinweis darauf, dass die gesundheitlichen Problem im Zusammenhang mit einem Badeunfall an der als gefährlich geltenden Westküste im Bereich des Strandes von Los Molinos entstanden sein könnten.

Gefährliche Küste ohne Mobilfunkabdeckung

Die Nord- und Westküste Fuerteventuras gilt allgemein als gefährlich. Meist sind es leichtsinnige Schwimmer oder Angler, gelegentlich aber auch unerfahrene Wanderer, die sich und ggfs. ihre Retter in Gefahr bringen.

Das Risiko steigt dadurch noch weiter an, dass viele Gebiete an der dünn besiedelten Westseite der Insel keine Mobilfunkabdeckung haben. Wenn also ein Notfall eintritt, dann ist es an manchen Stellen unmöglich, Hilfe anzufordern. Notrufsäulen wie in Los Molinos gibt es leider längst nicht überall.

Last but not least sind manche der gefährlichen Zonen weit abgelegen und mit normalen Fahrzeugen schwer zugänglich. Dies verzögert Rettungseinsätze und macht in vielen Fällen den Einsatz von Hubschraubern notwendig.

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2 Kommentare

  1. Hallo Herr Wolf, warum landen die denn immer am Flughafen, hat das Krankenhaus tatsächlich keinen eigenen Heli-Landeplatz?

    • Das Krankenhaus auf Fuerteventura hat einen eigenen Landeplatz, aber der ist so weit ich weiß, noch nicht für Nachtflüge zertifiziert. Möglicherweise war es in diesem Fall für eine Landung schon zu spät.

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