Impfkampagne gegen Grippe auf Kanaren gestartet

Grippe Impfung web

Am 24. Oktober 2022 hat auf den Kanarischen Inseln die alljährliche Impfkampagne gegen die Grippe begonnen. Zu diesem Zweck hat die kanarische Regierung 297.000 Impfdosen für die Grippesaison 2022/2023 beschafft. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf 2.409.000 Euros.

Die kanarische Kampagne zur Grippeimpfung richtet sich vor allem an Personen aus Risikogruppen.

Zu den Personenkreisen, die laut der kanarischen Gesundheitsbehörde im Falle einer Infektion mit dem Influenza-Virus einem erhöhten Risiko von Komplikationen, schweren Verläufen mit Hospitalisierung oder gar Tod ausgesetzt sind, gehören:

  • Personen über 60 Jahren
  • Personen mit chronischen Erkrankungen jeglichen Alters (ab 6 Monaten)
  • Schwangere zum eigenen Schutz und zum Schutz ihrer Neugeborenen

Außerdem sollen Personen in systemrelevanten Berufen geimpft werden, darunter:

  • Personal im Gesundheitswesen zu dessen eigenen Schutz und zum Schutz der betreuten Personen sowie zur Vermeidung der Beeinträchtigung der essentiellen Versorgungsdienste durch erhöhten Krankenstand des Personals
  • Betreuungspersonal in Pflege- und Behinderteneinrichtungen und Altersheimen, um sich selbst, ihre Kollegen und die höchst vulnerablen Personen zu schützen, für die sie verantwortlich sind und zur Vermeidung von erhöhten Krankenständen.

Wer zu einer der Risikogruppen gehört, kann unter der Telefonnummer 012 einen Termin vereinbaren. Wer nicht Mitglied im spanischen Gesundheitssystem ist, kann sich den Impfstoff auch in einer Apotheke besorgen und sich von einem privaten Arzt impfen lassen.

Erfassung von Atemwegserkrankungen auf den Kanaren

Die Covid-19-Pandemie, die Anfang 2020 in Spanien ihren Lauf nahm, hat zu einer Verzerrung des Sentinel-Sytem zur Überwachung der Influenza in allen Autonomen Regionen Spaniens und somit auch auf den Kanaren geführt.

Diese Verzerrung habe es notwendig gemacht, die Methoden zur Überwachung der Grippe-Ausbreitung zu überarbeiten.

Daher implementiert das Nationale Epidemiologische Zentrum (CNE) gemeinsam mit dem Koordinationszentrum für Gesundheitswarnungen und Notfälle (CCAES) zurzeit ein neues „System zur Überwachung von leichten akuten Atemwegsinfektionen“ in der medizinischen Grundversorgung und ein „System zur Überwachung von schweren akuten Atemwegsinfektionen“ in den Krankenhäusern.

In dem neuen Sentinel-System sollen dann Influenza, Covid und RSV (Humanes Respiratorisches Synzytial-Virus) erfasst werden.

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