Angler an Westküste von Fuerteventura ins Meer gestürzt und von Hubschrauber gerettet

Rettungshubschrauber_Archiv

Am Nachmittag des 11. Dezember 2022 ist an der Westküste von Fuerteventura ein Angler ins Meer gestürzt und hat sich dabei Verletzungen zugezogen.

Gegen 14:48h wurde die Notrufzentrale der kanarischen Regierung (CECOES, Telefon 112) über das Unglück informiert.

Der Notruf erfolgte von einer Notrufsäule, die in der Nähe des Unglücksortes installiert ist. Zuvor hatten die Helfer den Mann noch einen Rettungsring hinterher geworfen.

Die Rettungsleitstelle aktivierte das vollständige Rettungsprotokoll für solche Fälle und entsandte einen Hubschrauber der GES (Grupo de Emergencias y Salvamento), ein Ambulanzfahrzeug des SUC (Servicio de Urgencias de Canarias), die Notfallgruppe der Inselregierung (Cabildo) von Fuerteventura, die Guardia Civil, die Gemeindepolizei und die Seerettung (Salvamento Marítimo) zur Unfallstelle. Das Unglück hatte sich an der an der Playa del Valle im Gemeindegebiet von Betancuria an der Westküste von Fuerteventura ereignet.

Bergung des verletzten Anglers per Hubschrauber

Der Besatzung des Rettungshubschraubers der GES gelang es, den verunfallten Mann im Wasser zu lokalisieren und zu bergen. Nachdem das Unfallopfer an Bord des Hubschraubers gehievt worden war, flog dieser an eine sichere Stelle an Land, wo der Mann in den Rettungswagen umgeladen werden konnte.

Anschließend wurde der gerettete Angler auf dem Landweg ins Inselkrankenhaus von Fuerteventura transportiert.

Bei dem Unfallopfer handelte es sich laut Angaben auf der Webseite der kanarischen Regierung um einen 50-jährigen Mann. Das Opfer soll sich zahlreiche „Prellungen moderaten Charakters unter Vorbehalt von Komplikationen“ zugezogen haben.

Notrufsäule rettet Leben

Die Playa del Valle ist eine der gefährlichen Stellen an der Westküste von Fuerteventura, an denen sich immer wieder Unfälle ereignen. Der Ort ist sehr abgelegen und außerdem nicht vom ansonsten auf Fuerteventura sehr gut ausgebauten Mobilfunknetz abgedeckt.

Bevor an der Playa del Valle eine Notrufsäule installiert wurde, mussten Ersthelfer oft mehrere Kilometer mit den Auto fahren, um eine Stelle zu finden, an der das Mobiltelefon eine Verbindung aufbauen kann.

Möglicherweise hat die Notrufsäule nicht nur dem jüngst verunglückten Angler das Leben gerettet, sondern auch zahlreichen anderen Personen zuvor, deren Rettung dank der Notrufsäule eingeleitet werden konnte.

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1 Kommentar

  1. Hut ab vor den Rettern, in dieser Grössenordnung einen Menschen zu finden.
    2013 etrank ein 13 Jähriger auf der Alster / 16 ha, bei einer mittleren Tiefe von 2,5 Metern, Ruderunfall in Hamburg, man hat Ihn erst nach 9 Tagen gefunden, durch Zufall. Was ist hier verkehrt gelaufen ?

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