Steht die Erweiterung des Krankenhauses auf der Kippe?

Das Cabildo de Fuerteventura (Inselregierung) befürchtet, dass die drastischen Sparmaßnahmen, die die Kanarische Regierung beschlossen hat, die notwendigen Investitionen für die Verbesserung der medizinischen Infrastruktur gefährden.

In einem Antrag, der von allen politischen Richtungen einstimmig unterstützt wurde, forderte das Cabildo die Kanarische Regierung auf, die notwendigen finanziellen Mittel für die Fertigstellung des Erweiterungsbaus des Inselkrankenhauses von Fuerteventura bereitzustellen und auch den Bau der Ärztezentren in Antigua und Lajares sicherzustellen.

Mit der Erweiterung des Inselkrankenhauses von Fuerteventura wurde bereits Ende 2004 begonnen. Eine erste Bauphase mit einem Investitionsvolumen von 14,8 Mio. Euro ist bereits abgeschlossen. Im ersten Bauabschnitt wurden vor allem Räumlichkeiten für ambulante Behandlungen in verschiedenen Fachrichtungen geschaffen.

Der zweite Bauabschnitt mit einem Volumen von 40,6 Mio. Euro befindet sich momentan in der Ausführung. Allerdings hat sich während der Arbeiten am zweiten Bauabschnitt ein technisches Problem ergeben, das zu einer Umplanung und somit einer deutlichen Verzögerung führen dürfte. Es war ursprünglich geplant, das vorhandene Gebäude aufzustocken, doch offenbar reicht die Statik dafür nicht aus, da Stahlarmierungen und Baumaterialien bereits zu sehr gealtert sind. Folglich bleiben nur ein Abriss des vorhandenen Gebäudes und ein kompletter Neubau übrig.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Weitere Beiträge im Bereich Fuerteventura-Nachrichten