Kanarische Gesundheitsbehörde untersucht Algenwolken

Die Gesundheitsbehörde der Kanarischen Regierung hat am 04.10.2011 die Resultate der Analyse mehrerer Algenwolken vor Fuerteventura und Lanzarote bekanntgegeben.

In beiden Fällen handelt es sich um Cyanobakterien der Art Trichodesmium, die umgangssprachlich als Blaualgen bezeichnet werden. Trichodesmium ist eine der am wenigsten toxischen Arten von Cyanobakterien.

Dennoch beobachten die Behörden die Algenwolken weiter. Eine wurde rund 50m vor einem Strand in der Nähe von Corralejo gesichtet, der allerdings nur von wenigen Badenden genutzt wird. Auch vor Playa Blanca im Süden Lanzarotes wurde eine Trichodesmiumwolke entdeckt.

Die explosionsartige Vermehrung von „Blaualgen“ ist ein natürlicher Vorgang, der in Abhängigkeit von Temperatur, Nährstoffen, Strömungen und Sonnenstrahlung auftreten kann.

Die Behörden haben keine Empfehlungen zum Badebetrieb ausgesprochen.

1 Kommentar

  1. Als wir Anfang November für 2 Wochen in El Cotillo waren, fielen uns sehr viele Leute auf, die einen zähen Husten hatten, vor allem auch Ansässige.
    Jetzt über Sylvester bekamen wir selbst und unsere Mitreisenden ebenfalls (starken) Husten, zum Teil mit Heiserkeit.

    Bei einer Dokumentation auf 3Sat aus der Reihe „Die Rückkehr der Plagen“ wurde über Untersuchungen an der Küste von Florida berichtet. Dort sind Blaualgen inzwischen in größeren Konzentrationen häufiger geworden. Gleichzeitig haben die dort Badenden starken Husten und bei Kontrollen ihres Lungenvolumens wurde festgestellt, daß dieses nach einem Aufenthalt am Strand verringert ist.

    In der Brandung setzen Blaualgen toxische Stoffe frei, die sich äußerst negativ auf die Atemorgane auswirken können.

    Vielleicht sollte man das Auftauchen der Algen vor Fuerteventura etwas genauer im Auge behalten…

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