30jähriger täuscht eigene Entführung vor

Anfang September hat die Polizei auf dem spanischen Festland einen 30jährigen Mann festgenommen, der seine eigene Entführung vorgetäuscht hatte, um von seiner Familie Lösegeld zu erhalten.

Die katalanische Polizei hatte am 7. September von einer „familiennahen“ Person die Nachricht erhalten, dass der 30jährige Albert C. Ll. Opfer einer mutmaßlichen Entführung geworden sei. Albert habe sich mit der Familie in Verbindung gesetzt, um ihnen seine Entführung mitzuteilen. Er sei in einer Wohnung in der Stadt Valencia und seine physische Unversehrtheit sei in Gefahr.

Der Mann schrieb seiner Famile Emails und erbat in Telefonaten ein nicht näher beziffertes Lösegeld. Er untermauerte seine Aussagen dadurch, dass er behauptete, ihm sei Gewalt angetan worden. Die Entführer hätten ihm bereits zwei Finger einer Hand gebrochen und würden für jede weitere Stunde, die vergeht ohne das das Lösegeld bezahlt sei, einen weiteren Finger brechen.

Nach der Analyse der Gespräche und weiteren Hinweisen, ging die Polizei davon aus, dass Albert seine Entführung nur vorgetäuscht hatte.

Trotz der Vermutung einer Täuschung hätte das Leben des Mannes tatsächlich in Gefahr sein können und so erbat man Amtshilfe bei der Polizei von Valencia. Diese konnte den Mann dann am 10. September auf einer belebten Einkaufsstraße des Ortes Tuira festnehmen, wo er sich offensichtlich frei bewegte und auch keinerlei Verletzungen aufwies.

Da beim Gericht von Valencia außerdem ein Fahndungsbefehl gegen den Mann vorlag, blieb dieser direkt inhaftiert.

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