Schmuggel von knapp 1.500 Kilo Haschisch nach Gran Canaria verhindert

Auf Gran Canaria haben die Steuer- und Zollfahndung zusammen mit der Antidrogeneinheit der Guardia Civil die versuchte Einfuhr von 1.470 Kilogramm Haschisch auf einem kleinen Motorboot verhindert. Im Zuge des Einsatzes am Morgen des 13.01.2016 wurden die zweiköpfige Besatzung ausländischer Herkunft sowie fünf spanische Komplizen am Ankunftspunkt verhaftet.

Der Schmuggel wurde 11 Kilometer vor der Küste von Gáldar von einer speziellen Überwachungseinheit entdeckt, die zu diesem Zweck an verschiedenen möglichen Einfuhrpunkten vor den kanarischen Inseln eingesetzt worden war. Ein schwarzes motorisiertes Schlauchboot fuhr zu dieser Zeit von der afrikanischen Küste aus ohne jegliche Beleuchtung auf die Insel zu, was höchst verdächtig erschien.

Der darauf folgende Einsatz bestätigte den Verdacht und es konnten so erhebliche Mengen an Haschischpaketen sichergestellt werden.

Gleichzeitig machten sich Beamte der Guardia Civil an den wahrscheinlichen Ankunftsort des Bootes auf, um dort nach Fahrzeugen oder Personen zur Entgegennahme und Verbreitung der Drogen zu suchen. Bei Caleta Baja wurden so vier Personen in einem Fahrzeug verhaftet, das tatsächlich zahlreiche präparierte Behälter für die Drogen, Universalklebebänder zur Verpackung, große Mengen an Proviant sowie wassertaugliche Kleidung enthielt. Weiterhin konnte auch eine fünfte Person in dieser Gegend festgenommen werden, die größere Mengen an Kraftstoff mitführte, welcher wahrscheinlich für die Betankung zur Rückfahrt des Schlauchbootes zur afrikanischen Küste gedacht war. Alle sieben Verdächtigen wurden der Justiz übergeben und erwarten einen Prozess wegen Drogenschmuggels.

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