Baufortschritte bei Fuerteventuras Recycling-Anlage

Zurita web

Während eines offiziellen Besuchs der sich im Bau befindlichen Mülldeponie und Recycling-Anlage in Zurita (Complejo Ambiental) machten sich die zuständigen Insel- und Regionalpolitiker ein Bild von den aktuellen Fortschritten. Der Umweltkomplex, der eine Gesamtinvestition von 6,7 Millionen Euro in Anspruch nimmt, gilt auf den Kanaren jetzt schon als eine der modernsten Einrichtungen ihrer Art.

Laut der kanarischen Ministerin für Territoriale Politik, Nachhaltigkeit und Sicherheit der Kanarischen Regierung, Nieves Lady Barreto, komme man mit den Arbeiten vor Ort in gutem Tempo voran, sodass eine Fertigstellung im Laufe des kommenden Jahres durchaus realistisch erscheine. Die Anlage sei ein wichtiger Fortschritt bei der Abfallentsorgung auf Fuerteventura und ermögliche, das von der EU gesetzte Ziel zu erreichen, dass im Jahr 2030 möglichst 70 Prozent aller Haushaltsabfälle recycelt werden und die mit schwerwiegenden Konsequenzen für die Umwelt verbundene Ablagerung auf Deponien auf ein Minimum von fünf Prozent verringert wird. Für die Erreichung dieser Vorgabe sei laut Barreto die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Institutionen von essenzieller Bedeutung.

Cabildo-Präsident Marcial Morales beschreibt die Zielvorgabe auf Fuerteventura damit, aus einem Problem etwas Positives zu schaffen. Indem zukünftig möglichst nur noch fünf Prozent der produzierten Abfälle auf Fuerteventura auf Mülldeponien landen, sollen alle restlichen Abfälle in Recyclingeinrichtungen entsorgt werden und sich somit positiv auf Umwelt und Beschäftigungszahlen auswirken. Mit dem neuen Umweltkomplex in Zurita, der jährlich schätzungsweise circa 105.000 Tonnen Müll verarbeiten soll, rechnet man mit der Neuschaffung von 40 bis 50 Arbeitsplätzen.

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