Firma Gesplan übernimmt Verantwortung für Wanderwegnetz von Fuerteventura

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Die Umweltschutzabteilung der Inselverwaltung (Cabildo) hat das Unternehmen Gesplan mit der Erhaltung, Beschilderung und Instandsetzung des über 255 Kilometer langen Wanderwegnetzes auf Fuerteventura beauftragt. Damit soll garantiert werden, dass sich alle offiziellen Wanderstrecken zu jeder Zeit in einem ordnungsgemäßen und sicheren Zustand befinden, nicht zuletzt, um auch deren Nutzung zu fördern und den Wandertourismus vor Ort zu stärken.

Die damit verbundenen Arbeiten verfügen über ein Gesamtbudget von 640.000 Euro und sollen zwei Jahre lang – mit der Möglichkeit der Verlängerung um ein weiteres Jahr – von Gesplan realisiert werden. Aktuell konzentrieren sich die Sanierungsmaßnahmen auf den Wanderweg von Los Lajares bis Calderón Hondo in der Gemeinde La Oliva. In Kürze soll unter anderem auch an der Beschilderung der Wanderpfade nach La Peña und zum astronomischen Observatorium gearbeitet sowie eine App vorgestellt werden, über die Nutzer jegliche Mängel und Störungen an den Wegen melden können.

Zu den Hauptaufgaben von Gesplan gehört künftig die Verbesserung der festgelegten Wanderpfade mithilfe von Planier- und Stabilisierungsmaßnahmen, der Pflege und dem Zurechtschneiden von Vegetation, regelmäßiger Säuberungsarbeiten sowie der Sanierung von Pflastersteinen, Stufen und querverlaufenden Entwässerungsgräben. Darüber hinaus werden auch die vielerorts als Abgrenzung dienenden Steinmauern repariert und angrenzende Elemente wie Schattenplätze und Raststätten saniert. Die angedachten Maßnahmen beinhalten zudem den Austausch kaputter Wegschilder, Markierungen und Informationstafeln. Das allgemeine Streckennetz zu verbessern, heißt jedoch auch, alternative Wegverläufe aus der offiziellen Karte auszuschließen, um möglichen Verwechslungen durch die Wanderer vorzubeugen.

Seit 2009 wird das offizielle Wanderwegnetz (Red de Senderos de Fuerteventura) vom Umweltschutzamt des Cabildo stetig gefördert, verbessert und ausgebaut. Es teilt sich in verschiedene Abschnitte und insgesamt drei Schwierigkeitsgrade. So gibt es zum Beispiel die Fernwanderstrecke, die von Nord bis Süd quasi einmal durch das gesamte Inselgebiet führt und auch Lobos als Nachbarinsel miteinschließt. Diese teilt sich zunächst in viele kürzere Strecken, die wiederum mehrere lokale Wanderpfade umfassen.

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