Windenergie für Entsalzungsanlage in Puerto del Rosario

Windkraftanlage

Die Inselverwaltung (Cabildo) von Fuerteventura hat kürzlich den Bau eines neuen Windparks für die Meerwasserentsalzungsanlage in Puerto del Rosario genehmigt. Mehr als 2,7 Millionen Euro soll die Anlage in der Hauptstadt kosten. Das Projekt wird dabei vom Kanarischen Entwicklungsfonds gefördert.

Knapp 87% der Investition fließen in die Windkraftanlage mit einer Leistung von 2 MW. Der Rest ist für die notwendigen Arbeiten rund um den Aufbau der Anlage geplant.

Die Firma „Suez Treatment Solutions“ ist mit der Umsetzung beauftragt. Der Vertrag beinhaltet die Beschaffung der Turbine, die Weiterleitung der Energie, den eigentlichen Bau sowie die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur für den korrekten Betrieb der Anlage.

10% des Stromverbrauchs auf Fuerteventura für Süßwasser-Gewinnung

Auf Fuerteventura macht der Energieverbrauch für die Produktion von Trinkwasser über 10% des gesamten Konsums elektrischer Energie aus.

Mithilfe des Projekts wolle man dies reduzieren, so Cabildo-Präsident Marcial Morales. Der Beauftragte für Wasser, Andrés Díaz, erklärte, dass mit dem Bau des Windparks ein grundlegendes Bestreben des Cabildo deutlich werde, nämlich die Förderung erneuerbarer Energien.

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