La Oliva plant Kampagne gegen streunende Katzen

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Die Umweltabteilung der Gemeinde von La Oliva hat eine Kampagne zur Kontrolle von streunenden Katzen angekündigt. Damit ist La Oliva nach Antigua bereits die zweite Gemeinde auf Fuerteventura, die sich des zunehmenden Problems von Steuerkatzen auf Fuerteventura annimmt.

In einem ersten Schritt soll eine Bestandserhebung eine Überblick über das Ausmaß des Katzenproblems geben und die Planung weiterer Aktionen ermöglichen.

Das Programm zur Eindämmung der streunenden Katzen sei wichtig, da viele Tiere Parasiten oder Krankheiten tragen, die auch für Menschen gefährlich sein können, wie z.B. Toxoplasmose. Außerdem bedrohten die verwilderten Katzen die einheimische Flora.

Für die Bestandserhebung bittet die Gemeinde die Bevölkerung um Mithilfe. So können Bürger Brennpunkte des Katzenproblems bzw. die Standorte der Katzenkolonien per Email an medioambiente@laoliva.es melden.

Die Gemeinde betont dabei die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Tierschutzvereinen. Die geplante Kampagne erfolgt in Zusammenarbeit mit der Tierärztekammer von Las Palmas und wird vom Cabildo de Fuerteventura finanziert.

Insbesondere die Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen sei wichtig, weil niemand die Situation besser kenne. Man versicherte, dass man kein Tier schädigen oder töten wolle.

Katzen sollen sterilisiert werden

Das Ziel sei es, die Tiere einzufangen, zu sterilisieren und wieder freizulassen, um dadurch die Population nach und nach einzudämmen. Außerdem sollen die Tiere geimpft und kranke Exemplare behandelt werden.

Aufgrund des schlechten Ernährungszustandes sind viele Tiere krank und tragen Parasiten. Das kann letztlich eine gesundheitliche Gefahr für Menschen bedeuten, da einige der Krankheiten auch auf Menschen übertragbar sind.

Studien von Umweltschutzorganisationen zeigen auch, dass die verwilderten Katzen erhebliche Schäden in der einheimischen Tierwelt anrichten. Sie stellen eine Gefahr für geschützte endemische Arten wie die Kanarenspitzmaus, den Kanarenskink und für Vögel wie die Kragentrappe und den Kanarenschmätzer dar.

1 Kommentar

  1. Hauptsächlich ist aber der Mensch die größte Bedrohung für die Umwelt. In den letzten Jahren wird intensiver mit Spritzen gegen Insekten vorgegangen, im gleichen Zeitraum ist ein Rückgang in der Vogelpopulation zu erkennen. Die Katzen helfen darüber hinaus gegen Ratten Kakerlaken und Atlashörnchen.. Wichtig ist aber die Kastration, aber auch in privaten Haushalten!

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