Liebe Leser, liebe Anzeigenkunden

Fuerteventura-Zeitung-als-Papierausgabe

Seit fast 13 Jahren erscheint die Fuerteventura-Zeitung mit deutscher Pünktlichkeit und der Zuverlässigkeit eines schweizer Uhrwerks.

Doch außergewöhnliche Umstände wie die Coronavirus-Pandemie zwingen auch uns zu außergewöhnlichen Entscheidungen.

Die Spanische Regierung hat am 14.03.2020 für ganz Spanien, also auch für Fuerteventura, den Alarmzustand ausgerufen und eine Ausgangssperre verhängt.

Urlauber und Residente sitzen ihren Hotels oder Wohnungen fest. Gastronomen, Einzelhändler, Handwerker und Ausflugsanbieter müssen ihre Geschäfte vorübergehend schließen. Das tägliche Leben und die Wirtschaft auf Fuerteventura sind weitgehend zum Stillstand gekommen.

Wir haben uns deshalb entschlossen, die Produktion der gedruckten Ausgabe der Fuerteventura-Zeitung für die Dauer des Alarmzustands und der Ausgangssperre auszusetzen. Auf Papier gibt es die Fuerteventura-Zeitung also erst wieder, wenn der Alarm und die Ausgangssperre vorbei sind und sich alles wieder normalisiert hat.

Sicher dürften wir die Zeitung verteilen, schließlich sind die Grundrechte der Pressefreiheit und Meinungsfreiheit durch den Alarmzustand nicht außer Kraft gesetzt. Doch diese Diskussion wollen wir gar nicht führen. Wir respektieren die Entscheidung der spanischen Regierung und halten uns daran. Die Gesundheit muss an erster Stelle stehen.

Diese Entscheidung treffen wir aber auch aus Rücksicht auf unsere Anzeigenkunden. Viele halten uns seit Jahren, einige sogar seit mehr als einem Jahrzehnt die Treue. Wir können nicht gewährleisten, dass die Werbeausgaben unseren Anzeigenkunden während der Ausgangssperre den gewünschten Erfolg bringen. Schließlich können die potentiellen Konsumenten, sprich unsere Leser, sich gar nicht aus dem Haus bewegen, um Geld auszugeben.

Allen Firmen und Geschäften auf Fuerteventura, egal ob groß oder klein, stehen extrem schwierige Zeiten bevor. Viele Unternehmer wissen nicht, ob und wie es für sie weitergeht. Schließlich sah es schon vor der Corona-Krise für viele nicht besonders rosig aus.

Wir haben Verständnis für Urlauber, die sich Sorgen um ihre Urlaubsfreuden oder geleisteten Anzahlungen machen. Doch selbst den Totalausfall eines Urlaubs und die damit verbundenen finanziellen Verluste sollte jeder verschmerzen können.

Wenn Ihr Euch über Eure Situation beschweren und Eurem Ärger Luft machen wollt, denkt bitte daran: Eurem Gegenüber droht möglicherweise gerade der Verlust seines Arbeitsplatzes oder im schlimmsten Fall der Verlust seiner Existenz. In jedem Fall sieht er einer ungewissen Zukunft entgegen. Gerade jetzt verdienen alle Mitmenschen Euren Respekt.

Das Team der Fuerteventura-Zeitung ist in jedem Fall weiterhin für Euch im Einsatz, um Euch online über die aktuelle Lage auf Fuerteventura auf dem Laufenden zu halten.

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, kann uns gerne auf einen virtuellen Kaffee einladen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei all denjenigen, die dies bereits getan haben. Weil Eure Spenden auf absolut freiwilliger Basis erfolgen, sind sie für uns eine ganz besondere Anerkennung unserer Arbeit.

Wir wünschen Euch allen alles Gute. Vor allem Gesundheit!

Euer Team der Fuerteventura-Zeitung

Sandra Huster & Thomas Wolf

18 Kommentare

  1. Adolfo meint!
    Bravo Sir Petro, du hast es genau auf den Punkt gebracht, genau das ist Fakt.
    Jeder denkt nur egoistisch zuallererst mal nur an an sich und redet zu allem Übel auch noch den nichtsnutzigen Politikern nach dem Mund.
    Politiker, die schon in „normalen“ Zeiten nix auf die Kette bekommen, was für die Bürger gut und wichtig wäre, die richten natürlich in Kriesenzeiten noch viel mehr Unsinn an.
    Und was die Mehrzahl der Deutschen betrifft, die haben doch sowieso keine E… .mehr in der Hose!
    Saludos Adolfo

  2. Lieber Reinhard Thaler,
    vielleicht bist du ja jung und gesund, aber leider etwas dumm. Du hast leider nichts begriffen.
    Ich freue mich auf meine Insel, falls im Oktober alles überstanden ist.
    Dietrich

  3. wir sind am 10.03.2020 wieder nach Hause gekommen und haben trotz aller Dinge die passieren einen superschönen Urlaub verbracht. Herzlichen Dank noch mal an alle Spanier auch das Hotel allsun ihr macht einen tollen Job. Ich wünsche Euch einen erhalt der Arbeitsplätze.
    Die Welt befindet sich gerade in einem Ausnahmezustand. jetzt heisst es runterfahren und zusammenhalten. Beste Grüße aus Bayern Günter

  4. Hallo ihr Lieben, ich habe mich auch im ersten Moment total geärgert, dass ich nicht fliegen konnte. Doch dann kam die Vernunft und das Mitleid mit den Existenzbedrohten. Ich hoffe für sie dass sie diese Zeit überstehen. Wir sehen uns hoffentlich dann zu einem anderen Zeitpunkt. Mir hat diese Zeitung in der letzten Zeit viel gegeben und ich kann nur sagen weiter so.

  5. Macht weiter so – wir hatten Glück und waren kurz nach Karneval nochmal auf Fuerte. Wer weiss, wann wir wiederkommen dürfen.
    Beste Grüße zu Euch auf die Insel und alles Gute

  6. Wie seid ihr denn drauf..???!!!

    Kritischer Journalismus ist für die Fuerte Zeitung wohl ein Fremdwort. Da werden mit absurden, totalitären und sadistischen Massnahmen Touristen terrorisiert und Existenzen zerstört…und ihr findet das auch noch gut?

    Wie wäre es mit etwas journalistischer Unterstützung eurer Leserschaft und zahlenden Anzeigenkunden gegen die Terrormassnahmen aus Madrid?

    Sir jawoll Sir, bitte sperrt uns ein, lasst uns nicht an den Strand wo Sonne und Meer gegen den Virus und für das Immunsystem arbeiten. Bitte sperrt uns im Hotel mit anderen Gästen auf engem Raum ein, damit wir möglichst krank und deprimiert werden. Sir Pedro, bitte nimm uns alle unsere Rechte, unsere Jobs, unsere Lebensfreude…Muchas Gracias…

    ES STERBEN JEDES JAHR IN DEUTSCHLAND ÜBER 10 000 MENSCHEN DURCH SELBSTMORD….Corona bisher nicht mal 20 …

    Dagegen ist die Klimahysterie ja ein Hort der Logik und Besonnenheit, was hier abgeht…!!!

  7. wir gehören leider auch zu den sehr Traurigen, die den geplanten Fuerteurlaub nach Ostern nicht antreten dürfen….Aber wir wünschen allen viel schlimmer Betroffenen Gesundheit und viel Optimismus beim Überstehen der Kriese. Seit 1992 sind wir unzählige Male auf „unserer“ Insel immer glücklich gewesen, sind gut erholt nach Hause geflogen -Vorfreude aufs nächste Mal bereits wieder im Koffer! Und so hoffen wir auch dieses Mal, dass wir in nicht zu ferner Zeit wiederkommen in die 2.Heimat. Bis dahin alle guten Wünsche vor allem für die betroffenen touristischen und sonstigen Betriebe. Es werden wieder bessere Zeiten kommen.

  8. Auch von mir ein Lob für die tolle Berichterstattung. In anderen Medien wird nicht so viel über die Kanaren berichtet. Macht weiter so. Ich bin leider einen Tag zu früh angereist sonst wäre ich wohl Zuhause geblieben. Grüße aus dem Hotelzimmer auf Fuerte.

  9. Hallo und Moin Moin Fuerte-Zeitung,
    Ich verfolge nun seit etwa 3 Wochen euren Beiträgen. Wir sind vorgestern als letzter Flieger aus Hamburg hier gelandet. Die gesamte Situation ist für alle „ Urlauber“ natürlich nicht das, was wir uns gewünscht haben. Aber nun muß ich für euch-die uns täglich ohne panikmachende Infos zu Lage auf dem Laufenden halten, eine kompletten Beistand leisten! Ihr seid super!!! Berichte sind authentisch und ohne Angstfördernde Nachrichten schreibt ihr um möglichst allen eine umfassende Lage mitzuteilen. Wir hoffen für alle sowohl Insulaner als auch Turies, daß sich die Lage nicht weiter verschlimmert, und bitte liebe Urlauber, wenn es heißt geht bitte nicht an den Strand, dann hat daß natürlich auch seinen Sinn. Wie heute gesehen, laufen immer wieder Personen über den Strand. Gebt bitte anderen Urlaubern nicht das Gefühl, – och die gehen ja auch-! Genau das ist die Situation die die Verantwortlichen nicht wollen, und das ist richtig so!!! Denkt nicht nur an euch, denn auch ihr könntet Multiplikatoren sein!!!!
    Wir entbehren gerade alle, und am meisten die, die uns diesen Urlaub erst möglich machen! Vielen Dank fürs zuendelesen!! Grüße Thomsen aus HH

  10. Das habt Ihr sehr gut geschrieben alle die etwas neues wissen wollen können sich online informieren.
    Richtig ist es vor allem das hier auf der Insel leider sehr viele Existenzangst haben und zurecht.
    Ich lebe hier als deutsche Rentnerin und finde es auch schade das man Zuhause bleiben muss,
    doch alle die hier arbeiten meist in Geschäften, Restaurants oder Hotels haben große Probleme, da kann man nur lachen wenn man liest das Urlauber es schrecklich finden wenn sie einmal nicht in Urlaub können oder Einschränkungen hin nehmen müssen.

  11. Hier nochmal Christa – die den ersten Frust hinter sich hat. Eine Stunde nach meinem Kommentar kam die Stornierung durch FTI ! Also nehme ich alles zurück.
    Ich wäre gerne gekommen, halte der Insel seit über 10 Jahren die Treue und freue mich jedesmal wieder das Hotel und seine Mitarbeiter zu sehen! Doch die Gesundheit geht vor, zumal ich bereits zur Risikogruppe gehöre !
    Mein Mitgefühl gilt allen, die unter der Situation zu leiden haben!
    Mein Appell: haltet durch, wir kommen bald wieder !!

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