La Palma: neue Schlote spucken Lava und bedrohen bisher verschonte Gebiete

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Am Vulkan auf La Palma ist nach Informationen von INVOLCAN an der Rückseite des sekundären Kegels ein neuer Schlot aufgebrochen, aus dem Lava läuft. Dieser neue Schlot ist in der Nacht vom 30.09. auf den 01.10.21 entstanden. Die Lava, die aus diesem neuen Schlot läuft, bedroht nun Gebiete, die zuvor von der Lava verschont geblieben waren.

Seit dem Nachmittag des 30.09.21 hatte die vulkanische Aktivität wieder zugenommen. Auch die seismische Aktivität im Süden von La Palma hatte die ganze Nacht über zugenommen. Auch am Tag des 01.10.2021 wurden weitere Beben registriert. Das stärkste Beben hatte eine Stärke von 3,6 auf der Richterskala.

Wie sich später herausstellte, sind es sogar zwei neue Schlote, die etwa 15 Meter auseinander liegen. Vom Hauptkegel des Vulkans sind diese beiden Schlote etwa 600m in nordöstlicher Richtung entfernt.

4 Schlote spucken weiter intensiv Lava auf La Palma

Mit den zwei neuen Schloten sind jetzt vier Schlote aktiv. Die Aktivität des Vulkans wird von den Experten weiterhin als „intensiv“ eingestuft.

80 Millionen Kubikmeter Material

In den 13 Tagen seit Ausbruch hat der Vulkan nach Angaben von María José Blanco 80 Millionen Kubikmeter „Material“ ausgestoßen. Blanco ist eine Verantwortliche des Nationalen Geologischen Instituts (ING).

Die Landzunge, die sich an der Küste von Tazacorte durch die ins Meer laufende Lava gebildet hat, ist mehr als 475 Meter von der Küstenlinie entfernt. Am Vormittag des 01.10. hatte diese eine Fläche von 27,7 Hektar.

Die giftigen Gase, die sich beim Kontakt der Lava mit dem Meereswasser bilden, sind nach Angaben der Experten auf den Kontaktbereich begrenzt. Sie bilden durch den eingerichteten Sicherheitsbereich keine Gefahr für die Bevölkerung, so die Experten.

Mehr als 1000 Gebäude beschädigt oder komplett zerstört

Die Lava hat auf ihrem unaufhaltsamen Weg ins Tal nach Angaben des Satelitenüberwachungssystem „Copernicus“ bereits mehr als 1.000 Gebäude beschädigt oder zerstört. Rund 338 Hektar der Inselfläche hat die Lava unter sich begraben.

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14 Kommentare

  1. Mit dieser verlogenen Klimapolitik ist die Welt nicht zu retten!
    Schade um die vielen Leute auf La Palma die ihre Existenz verloren haben. Was passiert mit diesen Leuten?

    Die Natur ist stärker als manche Menschen denken! Vor allem weder beherrschbar noch vorhersehbar!

  2. Die schöne Energie, auch auf Lanzarote in den Feuerbergen, könnte man nutzen um Strom zu erzeugen und damit Wasserstoff herstellen. Damit könnte man die Welt retten.

  3. Die Nordwestflanke des Kegels sieht sehr instabil aus @ 22:49 Ortszeit.Neuer kleiner Ausbruch am unteren Rand in der Nähe oberhalb der beiden Lavaströme.
    Ich wäre nicht verwundert,wenn der nordwestliche Teil des Kegels noch heute Nacht brechen wird.Die Seite ist schon jetzt so aufgeheizt,dass sie bald flüssig wird.
    Dann wirds brenzlig im Nordwesten in der Gegend um El Paso.

    • Neee Karl, der Vulkanausbruch ist nicht durch Klimawandel verursacht…..und jaaa ,wenn die Medizin kein Wundermittel erfindet, dann werden alle irgendwann sterben…wie bisher 🙂

    • Hallo Karl, das ist aber nicht wirklich eine neue Erkenntnis. Sterben werden wir alle irgendwann! Bis dahin sollten wir diese tolle Insel besuchen und uns an dem unvergleichlichen Klima, den tollen Sandstränden und dem sauberen Meer erfreuen. Ich freue mich auf 2022, Corona hin oder her.

    • Moin Moin, habe in der Schule leider nicht aufgepasst, aber soviel ich weiss, hat sich die Welt / Erde schon immer gewandelt, verändert oder neu erfunden, mit Karl oder ohne Karl. Und nun ist es eine Sensation ? der KLIMAWANDEL ist für alles verantwortlich…? wer es glaubt……herzlichen Glückwunsch

      Grüße von Frank

  4. ich bin japanische geologie student.Ich bin la palma vulkan erforschung von universita tokio.Ich war lanzarote und fuerteventura.wir festgestellt haben in Japan in fukushima distrikt in wegen auf berge sind grose steine sagen nicht Haus bauen wo steine sind.Ist steine sagen nicht haus bauen la palma.sorry main deutch ist not good.

    • Ja die Steine sind hunderte Jahre alt und warnten auch vor Tsunamis, die alten Japaner waren schon schlau.

      Heute ist es so, wo man ein Haus nicht gegen Vulkane, Erdbeben oder Hochwasser versichern kann da sollte man nicht bauen

      Wers trotzdem tut kriegt vom dummen Steuerzahler ein neues.

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