Luftunterstützung für die Gemeindepolizei der Hauptstadt auf Fuerteventura

Drohne-Polizei-Puerto-del-Rosario

Die Policia Local (Gemeindepolizei) von Puerto del Rosario, der Hauptstadt von Fuerteventura, verfügt seit dem 13. Januar 2023 über Luftunterstützung in Form einer neuen Drohne.

„Die Drohne soll den Polizeidienst im Gemeindegebiet verbessern und eine bessere Bewachung und Kontrolle garantieren und so die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger erhöhen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Puerto del Rosario.

Es handelt sich um das erste Fluggerät, das die Polizeieinheit in Betrieb nimmt. Es ermöglicht die Echtzeitübertragung von Fotos und Videos an einen mobilen Kommandostand.

Die Drohne gibt der Polizei ein Werkzeug an die Hand, welches sie unter anderem bei der Suche nach vermissten oder verunglückten Personen z.B. bei Rettungseinsätzen, beim Auffinden von abtreibenden Booten und in anderen Situation unterstützen soll.

Um das Fluggerät auch den gesetzlichen Vorschriften entsprechend einsetzen zu können, haben im vergangenen Jahr 8 Polizeibeamte der Gemeinde Puerto del Rosario eine theoretische und praktische Ausbildung zum professionellen Drohnenpiloten absolviert, die von der Personalabteilung der Gemeinde organisiert wurde.

Einsatzszenarien für die neue Polizei-Drohne

Die neue Drohne soll bei allen Aktivitäten im Zuständigkeitsbereich der Policía Local genutzt werden. Dazu gehört unter anderem die Verkehrskontrolle, der Streifendienst zur Sicherheit der Bürger, die Rekonstruktion von Unfällen sowie die Teilnahme an humanitären Einsätzen wie die Suche nach vermissten Personen, die Entdeckung von illegalen Plantagen, die Überwachung der Küsten zur Aufklärung illegaler Fischerei sowie die Überwachung der Berge zur Verhinderung illegaler Jagdaktivitäten. Außerdem könnte die Drohne bei Einsätzen der Feuerwehr helfen, Brandherde aufzuspüren.

UDron Einsatzfahrzeug Drohne Lanzarote
Mobiler Kommandostand für Drohen und Roboter der Gemeindepolizei in Arrecife/ Lanzarote

Auf den Kanaren verfügen diverse Polizeieinheiten bereits über Drohnen, so z.B. auch die Gemeindepolizei von Arrecife auf Lanzarote.

Die Verkehrspolizei der Guardia Civil setzte zum ersten Mal im August 2019 drei Drohnen zur Verkehrsüberwachung auf den kanarischen Inseln ein.

Die Gemeindepolizei und die Feuerwehr von La Oliva im Norden von Fuerteventura erhielten 19. Juni 2020 jeweils eine Drohne. Nur 4 Tage später halfen die Drohnen dabei, einen 15-Jährigen mit gebrochenem Bein in schwer zugänglichem Gelände zu finden.

Während der Ausgangssperre aufgrund der Corona-Pandemie, die später vom spanischen Verfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt wurde, nutzte die Guardia Civil auf Fuerteventura Drohnen, um den Lock-Down zu überwachen.

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3 Kommentare

  1. Na wenn es ja nur diese Drohne wäre, bin niemals in die DDR gereist weil mir da alles zu schräg war, heute würde ich eher in die DDR reisen aber die gibt es nicht mehr.

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