PP fordert sofortige Sicherheitsmaßnahmen nach schwerem Messerangriff im Süden von Fuerteventura

Cosmo-Shopping-Center-bei-Nacht

Die Oppositionspartei Partido Popular (PP) in der Gemeinde Pájara hat in einer Pressemitteilung vom 23.7.2026 angesichts der schweren Messerattacke am 12. Juli 2026 in Morro Jable umgehende Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit in den Ausgehbereichen im Süden von Fuerteventura gefordert. Nach Ansicht der Partei müsse die Gemeinde unverzüglich handeln, um das Nachtleben in den touristischen Zonen mit dem Ruhebedürfnis der Anwohner in Einklang zu bringen und zugleich das touristische Ansehen der Gemeinde zu schützen.

Anlass der Forderung ist eine gewaltsame Auseinandersetzung, die sich vor wenigen Tagen in der Nähe des Cosmo Shopping Centers in Morro Jable ereignet hatte. Dabei wurden zwei Personen durch Messerstiche verletzt, eine davon so schwer, dass sie zur medizinischen Behandlung per Hubschrauber nach Gran Canaria ausgeflogen werden musste.

Kritik an Bürgermeister und Gemeinderegierung

Nach Auffassung der PP macht der Vorfall deutlich, dass der Bürgermeister als oberster Verantwortlicher für die Sicherheit in der Gemeinde Pájara seiner Aufgabe nicht gerecht geworden sei. Die Partei wirft der Gemeinderegierung Untätigkeit gegenüber einem Problem vor, für das die Anwohner bereits seit mehreren Monaten wiederholt eine Lösung gefordert hätten.

Trotz dieser Beschwerden seien nach Ansicht der Opposition bislang weder ausreichende Präventionsmaßnahmen noch notwendige Eingriffe erfolgt, um die Situation in den betroffenen Bereichen zu verbessern.

Forderung nach Lösungen für Nachtleben und Anwohner

Der Vorsitzende des PP Ortsverbandes in Pájara, Domingo Pérez, erklärte, die Gemeinde sei bei der Suche nach Lösungen für die zunehmenden Sicherheitsprobleme gescheitert. Er forderte die dringende Entwicklung einer wirksamen Lösung, um das nächtliche Freizeitangebot mit dem Bedürfnis nach Ruhe der Bürger zu vereinbaren.

Pérez betonte, dass die Mehrheit der Menschen, die in diesem Bereich wohnten, berufstätig und auf ausreichende Nachtruhe angewiesen sei, um ihrer Arbeit am folgenden Tag nachgehen zu können.

Mit Blick auf den jüngsten Vorfall übte der PP Vorsitzende-deutliche Kritik am Bürgermeister. Wörtlich erklärte er: „Der Bürgermeister sollte endlich aufhören wegzusehen und Lösungen für die Sicherheitsprobleme und die Lärmbelastung in diesem Bereich vorlegen.“

Sofortprogramm mit verstärkter Polizeipräsenz gefordert

Nach Ansicht der PP müsse die oberste Priorität der Gemeinderegierung darin bestehen, die Sicherheit und das Wohlbefinden sowohl in Morro Jable als auch im gesamten Gemeindegebiet von Pájara zu gewährleisten. Dies gelte gleichermaßen für die Einwohner wie für die Besucher der Gemeinde. Die Partei warnt davor, dass mangelnde Kontrolle das touristische Image der Gemeinde nachhaltig beeinträchtigen könne.

Aus diesem Grund fordert die PP die sofortige Umsetzung eines Maßnahmenpakets mit einer deutlich stärkeren Präsenz der Sicherheitskräfte und einer intensiveren Überwachung der Ausgehzonen. Ziel sei es, die öffentliche Ordnung, die Sicherheit der Bevölkerung sowie das Recht der Anwohner auf Nachtruhe wirksam zu gewährleisten.

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