Lanzarote: Mehr als 600 Kilo Haschisch abgefangen

In den frühen Morgenstunden des 26. Oktober gelang es der Polizei auf Lanzarote, eine organisierte Drogenbande festzunehmen und dabei zu verhindern, dass über 600 Kilogramm Haschisch auf dem Seeweg nach Lanzarote geschmuggelt werden. Die Ermittlungen, die zu diesem Erfolg führten, begannen etwa gegen Ende August, als die Guardia Civil dem Kopf der Bande auf die Schliche kam. Der auf der Insel wohnhafte Mann befand sich bereits seit längerer Zeit im Visier der Beamten, weil er im Verdacht stand in Drogengeschäfte verwickelt zu sein.

Wie die Polizei herausfand, beauftragte er nicht nur zwei erfahrene Bootsführer, sondern hatte außerdem bereits ein Boot auf der Insel vorbereitet, um damit Drogen zu transportieren. Aufgrund der Befürchtung, dass die Einführung einer beträchtlichen Menge Drogen auf die Insel bevorsteht, verstärkte man die Überwachung der verdächtigen Personen und des besagten Bootes. Schon bald fand man den vereinbarten Küstenstandort heraus, an dem die illegale Ware auf die Insel geschmuggelt werden sollte. Die Übergabe der aus Marokko stammenden Drogen sollte an einem geplanten Treffpunkt auf hoher See erfolgen, um sie dort umzuladen und im Schutze der Dunkelheit anschließend zur Ausladung an der Playa Quemada im Gemeindegebiet Yaiza überzugehen. Dort sollten sich Kollegen mit zwei Geländewägen um den Weitertransport kümmern. Als die Übergabe schließlich stattfinden sollte, bewachte ein Polizeiaufgebot von über 20 Beamten die vereinbarte Küstenzone und ging letztendlich zur Festnahme über. Drei Bandenmitglieder wurden verhaftet und insgesamt 630 Kilo Haschisch sichergestellt. Auch die beiden Bootsführer wurden nach ihrem Anlegen im Yachthafen von Marina Rubicón unweit des Treffpunktes festgenommen. Die verhafteten Mitglieder der kriminellen Organisation wurden zusammen mit den Drogen dem zuständigen Richter in Arrecife vorgeführt.

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