Spektakuläre Überlebensgeschichte aus Fuerteventura beim Filmfestival in Málaga

Filmset Solo

Ende September war die Filmcrew von Regisseur Hugo Stuven unter anderem bei Cofete unterwegs, um an der schroffen Küste Szenen einer wahren Begebenheit nachzustellen. Die beiden spanischen Schauspieler Alain Hernández und Aura Garrida standen dabei als Protagonisten vor der Kamera.

Die Dreharbeiten fanden im Rahmen der Produktion „Solo“ statt. Der Film erzählt die Überlebensgeschichte des Surfers Álvaro Vizcaíno, die sich vor knapp vier Jahren ereignet hatte. Der gänzlich auf Fuerteventura aufgenommene Film zeigt, wie der 38-Jährige nach einem Sturz von den Klippen damals zwei Tage lang dem Tod ins Auge sah. Mit gebrochener Hüfte und klaffender Wunde am Arm liegt er 48 Stunden hilflos am Strand. Obwohl er sich kaum noch bewegen kann, schnappt er sich mit letzter Kraft sein Surfboard und schwimmt auf ein Boot in der Ferne zu. Seine körperliche Fitness und sein starker Wille hatten ihm schließlich sein Leben gerettet.

Forum zur Förderung der spanischen Filmindustrie

Die Verfilmung der unglaublichen Geschichte soll auf dem Filmfestival von Málaga vorgestellt werden. Die mittlerweile 21. Ausgabe findet vom 17. bis zum 19.04.2018 in Andalusien statt.

Als Boost für die spanische Filmindustrie beinhaltet das Festival auch wieder die „Spanish Screenings“. Dieses Forum bildet eines der großen Events der nationalen Filmbranche. Es gilt als internationale Plattform zur Förderung hiesiger Produktionen. Zudem ist es das zentrale Projekt der neuen Málaga Festival Industry Zone (MAFIZ), die sich aus sechs Veranstaltungen zusammensetzt. All diese dienen zur Finanzierung, Co-Produktion sowie dem Vertrieb und Verkauf spanischer Filme. So werden auch Vertreter der Fuerteventura Film Commission dort vertreten sein, um neue Kontakte zu knüpfen und für sich zu werben.

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