Flüchtlingsboot 37 Seemeilen vor Fuerteventura geortet – Baby während Rettung geboren

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Am frühen Abend des 28.04.2020 hat ein Flugzeug der spanischen Seenotrettung etwa 37 Seemeilen südöstlich von Fuerteventura ein Flüchtlingsboot, eine sogenannte „patera“ gesichtet. Es handelte sich um ein Festrumpf-Schlauchboot mit geschätzt 40 Menschen an Bord.

Das Flugzeug „Sasemar 103“ teilte die Koordinaten der Sichtung an seine Basis auf Gran Canaria mit. Die Seenotrettung (spanisch Salvamento Marítimo) schickte daraufhin das Seenotrettungsboot „Mizar“ zur Bergung der Flüchtlinge.

In der Zone der Sichtung befand sich auch ein Frachtschiff. Dieses wurde zur Sicherheit zu den Koordinaten des Flüchtlingsboots geschickt. So wollte man sicherstellen, dass die Besatzung des Frachters den Flüchtlingen wenn nötig helfen könne, bis die Seenotrettung oder das ebenfalls aktivierte Schiff „Rio Tajo“der Guardia Civil am Zielort eintreffen.

Als die Seenotrettung eintraf, stellte man fest, dass sich an Bord des Flüchtlingsboots 34 Personen befanden. Alle Personen sollen aus der Region der Subsahara stammen, also dem südlich der Sahara gelegenen Teil Afrikas.

Baby während der Rettung geboren

Das Boot der Seenotrettung nahm alle Personen an Bord. Es wurden zunächst 34 Personen an Bord des Rettungsschiffes gebracht, dass die Flüchtlinge dann in den Hafen von Puerto del Rosario brachte.

Nach Informationen der kanarischen Rettungsleitstelle 112 wurde während der Überfahrt der geretteten Flüchtlinge zum Hafen von Puerto del Rosario ein Baby geboren. Die Mutter und das neugeborene Baby, sowie eine weitere Frau wurden in das Krankenhaus von Puerto del Rosario gebracht.

Insgesamt brachte die Seenotrettung also 35 Personen auf Fuerteventura an Land.

Es wurde nicht bekannt gegeben, ob sich außer den beiden oben genannten Personen weitere Frauen oder Minderjährige an Bord der des Flüchtlingsbootes befanden.

Wie mit den Flüchtlinge auf Fuerteventura weiter verfahren wird, können Sie hier lesen.

Selbstverständlich werden aufgrund der Corona-Krise zusätzliche Maßnahmen auch zum Schutz der Helfer und der Flüchtlinge ergriffen.

14 Kommentare

  1. @ Marion Jarosch

    Bei dir geht’s wohl auch nach dem Motto: Legal,illegal,scheissegal.

    Bei mir nicht.Sofortige Abschiebung!!!Sofortige Abschiebung!!!

  2. Abschieben!Und zwar sofort.Es muss endlich schluss sein mit diesem illegalen Mob.

    @ Marion jarosch
    Ich stehe nicht allein mit meiner Meinung und ich schäme mich ganz sicher nicht.Nehmen sie doch die ganze Bande mit nach Hause und bezahlen deren Versorgung selbst,und übernehmen die volle Verantwortung.

  3. Es ist höchste Zeit, das
    wirksame Gegenmassnah-
    en unternommen werden.
    Es gibt keine moralische
    Verpflichtung zur Selbst-
    zerstörung Europas.

  4. Diese sogenannten Flücht-
    linge erzwingen sich den
    Zutritt nach Europa. Es kommt das Mittelalter zu
    uns mit Zwangsheirat, Ehren-
    mord, Genitalverstümmelung
    u.a. Das Ergebnis ist insbe-
    sonders in westeuropäischen
    Großstädten zu besichtigen
    und führt in allerletzter Kon-
    sequenz zur Selbstzerstörung
    der Demokratien Westeuro-
    pas. Wollen wir das???

  5. Die Menschen, die „sofort wieder abschieben“ schreiben, sollten sich schämen. Pfui Teufel!🤮

  6. Sofort wieder abschieben…
    Wenn die Überfahrt klappt, spricht es sich rum..und die 3fache Meute startet los.. und der Trick mit der Frau kurz vor der Geburt scheint ja zu funktionieren..

  7. Wie Maria schon sagte….Sofort abschieben!Es kann nicht pausenlos so weitergehen!!

  8. Was ich sehr zufällig und verrückt finde, bei der letzten Rettung vor einem Monat wurde auch ein Baby geboren … wenn sie keine Papiere haben können sie keine Strafen bekommen und können machen was sie wollen. Halleluja Fuerteventura 😇😂😘

  9. Möge dem Baby und seiner Familie das Leben nur Gutes bringen: Frieden, Gesunheit, ein Zuhause und keinen Hass. Sie haben schon genug erlitten.

  10. „ Hallo, heißt das, wenn die Flüchtlinge … auf freien Fuß gesetzt werden müssen? Wo bleiben sie denn dann jetzt …“
    Hallo Caro, nein. Das ist im Artikel verlinkt. („Wie mit den Flüchtlinge auf Fuerteventura weiter verfahren wird, können Sie hier lesen.„)

  11. Hallo, heißt das, wenn die Flüchtlinge, mal angenommen bewusst keine Papiere bei sich haben, sie auf jeden Fall auf freien Fuß gesetzt werden müssen? Wo bleiben sie denn dann jetzt in der Corona-Krise? Es ist doch Ausgangssperre?

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